Warum viele Männer nach der Rasur Probleme haben

Brennen, Rötungen, eingewachsene Haare oder Rasurbrand gehören für viele Männer zum Alltag – dabei sind sie kein unvermeidliches Schicksal. In den meisten Fällen lassen sich diese Beschwerden durch eine bessere Technik und bessere Vorbereitung deutlich reduzieren oder ganz vermeiden.

Vorbereitung ist alles

Die Rasur selbst dauert vielleicht zwei Minuten. Die Vorbereitung macht den Unterschied. Wer die Bartstoppeln vorher aufweicht, rasiert sich deutlich sanfter und genauer. Warmes Wasser, idealerweise nach dem Duschen, öffnet die Poren und macht die Haare geschmeidiger. Mindestens eine Minute Einwirkzeit ist empfehlenswert, bevor das erste Messer die Haut berührt.

Mit oder gegen den Strich rasieren

Die Wachstumsrichtung der Barthaare variiert von Person zu Person. Mit dem Strich zu rasieren gilt als schonendster Ansatz, da die Klinge in Haarwuchsrichtung gleitet und die Haut weniger gereizt wird. Gegen den Strich erzielt zwar ein näheres Ergebnis, erhöht aber das Risiko für Rasurbrand und eingewachsene Haare deutlich.

Der richtige Druck

Eines der häufigsten Fehler bei der Rasur ist zu viel Druck. Die Klinge soll über die Haut gleiten, nicht gedrückt werden. Übermäßiger Druck führt zu Hautirritationen und erhöht die Schnittgefahr. Besonders bei Rasierhobeln mit Wechselklingen ist leichter, gleichmäßiger Druck entscheidend.

Eine scharfe Klinge schadet der Haut weniger als eine stumpfe. Stumpfe Klingen ziehen an den Haaren, anstatt sie sauber zu durchtrennen, und reizen die Haut dadurch stärker.

Nachsorge nicht vergessen

Nach der Rasur befindet sich die Haut in einem empfindlichen Zustand. Kaltes Wasser hilft, die Poren zu schließen. Anschließend sollte die Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden, alkoholfreien Pflege beruhigt werden. Alkohol mag kurzfristig ein frisches Gefühl erzeugen, trocknet die Haut jedoch aus und kann bestehende Reizungen verschlimmern.

Wer regelmäßig rasiert, sollte Klingen rechtzeitig wechseln. Eine gebrauchte Klinge kostet mehr Aufwand und mehr Haut als eine frische.